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Cooperative Fahrrad Magazin, Moulton Deluxe
Der Urahn: Moulton DeLuxe 1962
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Cooperative Fahrrad Magazin, Brompton am Hafen
Brompton am Hafen
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Cooperative Fahrrad Magazin, Birdy im Kofferraum
Birdy im Kofferraum
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Cooperative Fahrrad Magazin, Brompton im Zug
Brompton im Zug
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Cooperative Fahrrad Magazin, Reisebrompton
Reisebrompton
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Falträder
Eine Tasche voller Mobilität
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Wo andere Verkehrsmittel – ob Zug, Auto, Flugzeug oder Boot – mit ihrer Beweglichkeit am Ende sind, entfaltet es seine Wirkung: das Faltrad.

Die Stärke des Fahrrads im Alltagsverkehr liegt bekanntermaßen im Kurzstreckenbereich. Ob es nun gilt, einige Kilometer von der Eisenbahn zum eigentlichen Reiseziel zu gelangen oder von der Parkgarage ins Zentrum, immer wäre die Flexibilität und Geschwindigkeit eines Fahrrades von Vorteil – wenn man eines zur Verfügung hätte...

Falträder tragen bis heute schwer an der Hypothek ihres unseligen Booms in den 60er Jahren. Was 1962 als revolutionär neues Konzept eines kleinrädrigen, voll gefederten und zerlegbaren Fahrrades von Alex Moulton in England vorgestellt wurde, degenerierte infolge eines Preiskrieges auf Kosten der technischen Finessen zum Schreckbild des „Auto-Mini-Klapprades”: Schwergängig, unbequem und langsam wurde es zu einem Sargnagel der Fahrradkultur in der Zeit der Vollmotorisierung.

Dennoch haben findige Konstrukteure die Idee des Klapprades so weiterentwickelt, daß die neue Generation nur noch wenig mit ihren primitiven Vorfahren gemein hat. Durch intelligente Faltmechanismen lassen sich die modernen Falträder ohne sonderliche Mühe auf beeindruckend kleines Format bringen und dank leichterer Bauweise auch besser tragen. Dabei stehen die Fahreigenschaften den „Großen” kaum nach.

Zweirädriges Beiboot

Traditionellerweise sind die Falträder im Campingbereich beheimatet. Hier lassen sie sich problemlos im Stauraum von Autos oder Booten unterbringen und leisten nützliche Zubringerdienste auf kurzen Strecken. Sie können wohl auch für kleinere Radausflüge verwendet werden, ihr Hauptzweck ist aber die Rolle des zweirädrigen Beiboots.

Für den Beibootbetrieb eignen sich alle Falträder. Abstriche an Komfort und Fahrstabilität lassen sich auf kurzen Strecken leicht verschmerzen, und weil es keine langen Tragestrecken gibt, spielt das Gewicht nur eine untergeordnete Rolle. Ein kleines Packmaß ist zwar prinzipiell vorteilhaft, braucht hier aber nur mit dem verfügbaren Stauraum abgestimmt zu werden.

Autofahrer profitieren dabei in mehrfacher Hinsicht vom kompakten Fahrradbündel im Kofferraum: Das mühsame Hochhieven und Verzurren des Fahrrades auf dem Autodach entfällt, das Rad ist gegen Diebstahl und Witterung geschützt und die Einsparung an Benzin ist beträchtlich. So lassen sich auch Stadtzentren erschließen, die im Auto praktisch unerreichbar sind.

Das Rad als Handgepäck

Wer schon einmal versucht hat, mit dem Fahrrad per Bahn zu verreisen oder Nahverkehrsmittel zu benutzen, kann wahrscheinlich ein Lied von den vielfältigen Problemen singen. Brompton im Kombiverkehr Beschränkte Beförderungszeiten, Platzmangel, zu wenige Züge mit Gepäckstransport oder eine komplizierte Abwicklung bei der Aufgabe - vor allem ins Ausland - stellen oft unüberwindliche Hindernisse dar. Dazu kommen bisweilen sehr erhebliche Beförderungsgebühren. Wer sein Rad aber als Handgepäck mit sich trägt, bleibt davon unbehelligt.

Handgepäck wird in der Regel unter der Bedingung akzeptiert, daß es sich um leicht tragbare Gegenstände handelt, die auf den vorhandenen Ablageflächen verstaut werden können und weder stören, noch Schaden anrichten. Mit Falträdern hat man meist kein Platzproblem. Beim Ein- und Aussteigen stellen die kantigen Bündel mit den staubigen Reifen und der öligen Kette aber eine gewisse Gefahr für die Mitreisenden dar. Dagegen helfen maßgeschneiderte Packsäcke oder Tragetaschen, die teils mitgeliefert werden, teils optional erhältlich sind. Wer Interesse an einem reibungslosen Transport seines Klapprades in öffentlichen Verkehrsmitteln hat, sollte sich die Verwendung einer solchen Hülle überlegen. Sie verhindert auch unnötiges Aufsehen, und wirkt beruhigend auf skeptisches Personal.

Kombiverkehr Öffi + Rad

Beim kombinierten Verkehr mit öffentlichen Verkehrsmitteln spielen die Qualität des Faltmechanismus, das kleine Packmaß und auch die Tragbarkeit eine entscheidende Rolle. Die Frage der Tragbarkeit wird nicht nur vom Gewicht bestimmt, sondern auch von der Form des Rades im gefalteten Zustand. Lose baumelnde Teile und fehlende Griffmöglichkeiten können den Transport so erschweren, daß sich ein Auffalten und Rad-Schieben schon für kürzeste Strecken lohnt. Wichtig ist auch die Standfestigkeit des Faltrades im fahrbereiten und im gefalteten Zustand, damit man am Schalter oder auf der Straßenbahnplattform die Hände frei hat.

Ein vollwertiges Fahrrad?

Laufräder von 20 Zoll oder weniger sind die Voraussetzung für ein wirklich kleines Packmaß. Kleine Raddurchmesser bringen aber auch einige Probleme mit sich: Birdy unterwegs Werden aus Komfortgründen dicke Reifen mit geringem Luftdruck verwendet – wie beim traditionellen Klapprad – so macht sich ein stark gesteigerter Rollwiderstand unangenehm bemerkbar. Schmale Hochdruckreifen rollen zwar so leicht wie ein großes Fahrrad, sind aber ohne Federung am Fahrradrahmen sehr unkomfortabel. Der höhere konstruktive Aufwand für einen gefederten Rahmen hat natürlich seinen Preis. Üblicherweise werden die Lager der Federung auch gleich fürs Falten verwendet – ein doppelter Nutzen.
Dank der modernen Gangschaltungen können Falträder ohne weiteres mit ihren ausgewachsenen Kollegen mithalten. Die kleinen Laufräder begünstigen dabei vor allem bei Nabenschaltungen die Steigfähigkeit. Eine leistungsfähige Bremsanlage ist selbstverständlicher Standard.

Das Fahrverhalten von Falträdern hängt stark vom Radstand ab. Liegt er deutlich unter einem Meter, dann ist das Rad zwar überaus wendig, aber sehr nervös bei höherem Tempo. Das angestrebte Mini-Packmaß limitiert auch die erreichbare Sattelhöhe und führt zu sehr kurz gebauten Fahrradrahmen. Ab 1,80 m Körpergröße läßt der Fahrkomfort trotz extralanger Sattelstützen meist zu wünschen übrig, kleine Menschen finden dagegen die Sitzposition auf den kompakten Rädern oft sehr angenehm. Jedenfalls ist der mögliche Einstellbereich weit größer, als auf konventionellen Fahrrädern. Damit eignen sich Falträder als echte Universalräder auch für einen stark unterschiedlichen Benutzerkreis - „one size fits all”.
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Zum Faltrad-Angebot der Cooperative Fahrrad >>

 

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