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| Kindersitz Römer Jockey Relax |
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| Kinder-Anhänger: Sicher für Stadt und Land |
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| Trail-Gator Anhängestange |
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| Wohin mit dem Nachwuchs? |
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Familienzuwachs muss RadfahrerInnen nicht notwendigerweise in die motorisierte Familienkutsche treiben. Abgesehen davon, dass die lieben Kleinen auch dort nur mit eigenen Kindersitzen mitgenommen werden dürfen, gibt es eine Reihe von bequemen und sicheren Methoden, Kinder per Fahrrad zu transportieren.
• Kindersitze
• Kinder-Fahrradanhänger
• Kinder-Tandems
Kindersitze
Für die Beförderung von nur einem Kind sind Fahrrad-Kindersitze die günstigste Lösung. Schalensitze mit hohen Rückenlehnen und Kopfstützen sind bereits für Kleinkinder ab einem Jahr gut verwendbar. Vorteilhaft sind dabei neigbare Lehnen – für eine bequemere Schlafstellung – und solide Haltebügel. Verstellbare Hosenträgergurte und Fußrasten mit Riemen sind so selbstverständlich, wie es auch der Kinderhelm sein sollte. Das Kind sitzt sehr hoch auf dem Rad und muß daher gut gesichert werden. Auch die Standfestigkeit des Fahrrads ist wichtig – optimal sind Zweibeinständer, die das Rad senkrecht halten. Keinesfalls sollten Quetsch- und Klemmfallen wie Sattelfedern und Speichen übersehen werden – für beide gibt es solide Abdeckungen.
Kindersitze können je nach Modell bis ca. 22 kg Gewicht verwendet werden. Seit der StVO-Novelle vom Mai 2001 ist nur mehr der Kindersitz über dem Hinterrad erlaubt, der das Fahrverhalten weniger beeinträchtigt, als ein Frontsitz.
Die Montage von Kindersitzen ist an den meisten Fahrrädern möglich, bei kleinen Damenfahrrädern kann es jedoch Platzprobleme geben. Fürs bequeme Aufsteigen empfiehlt sich ein Rahmen mit tiefem Durchstieg, da man mit Kindersitz das Bein nicht einfach über den Sattel schwingen kann. Diamant-(Herren-)Rahmen haben jedoch den Vorteil höherer Steifigkeit und besserer Fahrstabilität bei höherem Tempo.
Kinder-Fahrradanhänger
Sicherer als Kindersitze sind Fahrradanhänger, die in der Regel auch den Transport von zwei Kindern erlauben. Nachdem sie in den USA und den meisten europäischen Ländern bereits seit vielen Jahren problemlos in Verwendung sind, gibt es mit der neuen Fahrradverordnung der StVO endlich auch in Österreich grünes Licht für die Anhänger. Etliche Untersuchungen und sogar Crashtests haben bewiesen, dass Kinderfahrradanhänger sichere Transportmittel sind, wenn sie folgende Merkmale aufweisen:
Einen Überrollkäfig, möglichst in Kombination mit einer steifen Bodenwanne, eine tiefe Schwerpunktlage für hohe Kippstabilität, eine Seitendeichsel zur Befestigung neben der Hinterachse, sowie Gurte und Helme für die Insassen. Verdecke und Insektengitter aus Nylon schützen die Kinder vor Witterung und Sonne und die Kinderhände vor den Speichenrädern. Als Warnung für motorisierte Verkehrsteilnehmer empfiehlt sich ein rotes Dioden-R-ücklicht und der – meist mitgelieferte – orange Wimpel. Die vorgeschriebenen Feststellbremsen, die an Serienanhängern zur Zeit meist fehlen, lassen sich mit Schlössern oder Spannriemen provisorisch ersetzen - außer in starkem Gefälle sind sie eigentlich unnötig.
Durch den grossen Stauraum und die Ladekapazität von 40 bis 50 kg kann man auch zusätzliches Gepäck im Anhänger transportieren, der meist auch optional als reiner Lastenanhänger adaptiert werden kann. Am Zugfahrrad können noch extra Packtaschen oder der Sitz für ein drittes Kind montiert werden. Wichtig ist eine gute Bremsanlage am Zugfahrrad – Cantilever- oder V-Bremsen. Rücktritt- oder Trommelbremsen können sich bei längeren Gefällestrecken überhitzen und erschweren oft auch die Kupplungsmontage. Fürs leichtere Anfahren und bergauf mit der beträchtlichen Zusatzlast sind niedrige Übersetzungen von Vorteil – 1:1 sollte mindestens möglich sein. Im Betrieb ist natürlich die Breite des Gespanns – ca. 80cm – und der Platzbedarf beim Kurvenfahren zu beachten. Die ständige Behinderung durch Auto-Staus oder Minimundus-Radwege kann das Anhänger-Ziehen im Stadtverkehr sehr lästig machen.
Kinderfahrradanhänger sollten faltbar oder zerlegbar sein, für eine einfache Lagerung oder die Mitnahme im Zug oder Kofferraum.
Kinder-Tandems
Irgendwann werden die Kinder zu groß für Sitz oder Anhänger, können aber noch nicht selbständig auf dem Kinderrad im Verkehr mitfahren (ca. zwischen vier und zehn Jahren). Eine praktische Lösung ist das Trailer-Bike, das ein normales Fahrrad mittels Kardangelenk und einrädrigem Anhängsel in ein Tandem verwandelt. Auf dem Trailerbike kann das Kind mittreten oder sich auch bloss ziehen lassen, je nach Lust und Ausdauer. Das Gespann legt sich gemeinsam in die Kurve und verträgt auch schlechte Strassen. Bei Montage der Kupplung an der Sattelstütze ist auf ein ausreichende Sattelhöhe zu achten – kleine Rahmenhöhen oder Federsattelstützen sind häufig ungeeignet. Das Gewichtslimit
ist 38 kg.
Gemeinsam radeln kann man mit Kindern auch auf Tandems. Falls die Rahmenhöhe hinten nicht niedrig genug ist, kann man häufig einen Aufsatz aufs Sitzrohr montieren, mit dem das Tretlager höhergelegt wird. Dieser Aufsatz lässt sich auch wieder entfernen, wenn zwei Erwachsene radeln möchten, oder das Kind endgültig groß genug geworden ist.
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